Hotel Elbresidenz mit Konzertangebot im Februar 2008
Die Sächsische Schweiz wird um ein Kulturereignis reicher. Im ersten 5-Sterne-Hotel der Region, der Elbresidenz Bad Schandau präsentieren sich vom 09. bis 16. Februar 2008 international bekannte Künstler und Ensembles. Die Konzertreihe trägt den Titel ElbWinterMezzo. Sie ist ein musikalischer Farbtupfer zwischen Winter und Frühling (Zwischenspiel/ Intermezzo). Der Veranstaltungssaal des Hauses bietet bis zu 200 Plätze und eine faszinierende Kulisse für die geplanten acht Konzerte. Nicht zuletzt deshalb steht dieser Saal auch auf der Liste der Spielstätten des 16. Festivaljahrganges von "Sandstein & Musik".
Was aber wäre eine Konzertreihe ohne Künstler?! Die Veranstalter haben es sich bei der Auswahl der Akteure nicht leicht gemacht. Das vorliegende Programm verdeutlicht aber, dass die Künstler dem Anspruch des Hotels gerecht werden.
Das TrioBamberg wird am 09.02.2008, 19.30 Uhr den Reigen eröffnen. Bei Auftritten dieses Ensembles schreibt die Presse von "Sternstunden der Kammermusik" (Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe), "Begegnung mit drei Olympioniken" (Nürnberger Nachrichten), "Weltklasseniveau" (Fono Forum), "überbordendem Temperament" (FAZ) oder "extrem fiebrigen Spiel" (Frankfurter Rundschau).
Einen Tag später (10.02.2008) wird das 1995 gegründete Courtois-Posaunenquartett das Publikum begeistern. Anliegen der Musiker ist es, Werke für Posaunenquartett aller Stilepochen auf künstlerisch höchstem Niveau, ernsthaft, aber grundsätzlich nicht immer ernst zu interpretieren. Durch die Einbeziehung von Barockposaunen (Nachbauten originaler Instrumente) in ihre Konzertprogramme erhält der Zuhörer in den original für Posaunen geschriebenen Werken der "Alten Meister" Einblick in die historische Aufführungspraxis der Alten Musik. Aber auch in den oft schon frühen Bearbeitungen für Barockposaunen wird der samtig-rauschige Ton der alten Instrumente und damit eine höchst interessanten Klangwelt dieser vergangenen Epoche der Musikgeschichte zum Erlebnis.
Am 11.02.2008 wird das Ensemble Baroccolo - ein Kammermusikensemble für besondere Anlässe - 2001 von der Oboistin Petra Andrejewski gegründet, zu erleben sein. Die Musikerinnen gestalten Konzerte in unterschiedlichsten Besetzungen - auch in Form von barocken Tafelmusiken im Kostüm und musikalisch und literarischen Programmen. Auftritte in vielen Städten und Schlössern Deutschlands, beim Mittelsächsischen Kultursommer, den Händelfestspielen Halle und beim Festival „Sandstein & Musik" waren bereits zu erleben.
Das Ma'alot Quintett gehört seit seiner Gründung im Jahre 1986 international zu den führenden Kammermusikensembles. Vier erste Preise bei großen internationalen Kammer-musikwettbewerben, u.a beim Wettbewerb der ARD in München, ebneten dem Ma'alot Quintett direkt nach seiner Gründung den Weg zu bedeutenden Musikfestivals, zu Produktionen an Deutschlands Rundfunkanstalten sowie zu einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Das Repertoire des Ensembles umfasst die gesamte Bläserquintett-Literatur von der Klassik bis zur Avantgarde. Einzigartig sind die von Ensemblemitglied Ulf-Guido Schäfer dem Quintett "auf den Leib" geschriebenen Bearbeitungen, die auch komplett auf CD zu hören sind. "Ma'alot" stammt aus dem Hebräischen und versinnbildlicht den "Weg zu Harmonie und Einklang". Auf diesen Weg werden die Musiker ihre Zuhörer am 12.02.2008 mitnehmen.
Für den 13.02.2008 konnte der israelisch-amerikanische Pianist Menachem Har-Zahav verpflichtet werden, der die Werke der romantischen Komponisten zum Mittelpunkt seiner Arbeit gemacht hat. Menachem Har-Zahav hat in den USA seinen Magister im Hauptfach Klavier gemacht, Stipendien und Wettbewerbe gewonnen und ist mit Orchesterbegleitung und insbesondere als Solist in den USA, England, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Schweiz aufgetreten. Nach mehrjähriger Dozententätigkeit in den USA (darunter als Leiter einer Klavierfakultät im jungen Alter von 26 Jahren) und einem dreijährigen Aufenthalt in England für weitere Studien lebt er nun in Deutschland und hat hier in den letzten Jahren seine Konzerttätigkeit kontinuierlich ausgeweitet.
Gunther Emmerlich agierte 20 Jahre als festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er als Bass große Erfolge verbuchen konnte (Osmin, Sarastro, Alfonso, Bartolo, Basilio,...). Gefeiert wird er derzeit unter anderem als Sir John Falstaff in "Die lustigen Weiber von Windsor", als Milchmann "Tevje" im Musical "Anatevka" und als "Doolittle" in "My Fair Lady". Mit seinem Pianist Klaus Bender (Semperoper Dresden) oder mit der SEMPER HOUSE BAND (Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden - hier mit Swing und Dixieland) oder mit seiner Duett-Partnerin Deborah Sasson oder als Gastsolist von Chor- und Orchesterkonzerten führen ihn seine Gastspiele in fast alle europäischen Länder, nach Asien, Nord- und Südamerika. Als Gastgeber mehrerer Fernseh- und Rundfunksendungen schlägt er Brücken zwischen guter E-Musik und guter U-Musik. 2007 erschien sein Buch "Ich wollte mich mal ausreden lassen...", aus welchem er bei einem musikalisch-literarischen Programm am 14.02.2008 liest.
Am 15.02.2008 spielt Mira Wang auf ihrer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1708, die einst im Besitz des berühmten Violinvirtuosen Joseph Joachim war.Mira has appeared as a soloist with many prestigious orchestras all over the world, including the Staatskapelle Dresden, Royal Liverpool Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Saarbrücken Radio Symphony, Deutsche Kammerphilharmonie, NDR Radiophilharmonie Hannover, Dresden Philharmonie, Dutch Radio Orchestra, New Zealand Symphony Orchestra, Icelandic Symphony Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic, Würzburger Philharmoniker, Baltic Philharmonic, Guildford Philharmonic in England and Orquesta Sinfonica de Euskadi in Spain. Anläßlich ihres äußerst erfolgreichen New York Debüts in der Avery Fisher Hall des Lincoln Center, schrieb die "New York Times" im Oktober 2001: "Mira Wang war die herausragende Solistin in Gerhards Violinkonzert, das sie mit völliger Leichtigkeit, Anmut und einem strahlenden Ton spielte. Die Themen strömten wie von selbst aus ihrer Geige - und das Orchester spitzte die Ohren". Inzwischenchester spitzte die Ohren" GE -ud em srahlenen Born in China, Ms. Wang studied at Central Conservatory of China in Beijing. tritt Mira Wang gerade in New York regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin auf, so spielte sie im November 2005, wiederum in der Avery Fisher Hall, begleitet vom American Symphony Orchestra, das Violinkonzert von W. Lutosawski „Chain 2".
Zum Abschluss dieser Konzertreihe gastiert am 16.02.2008 das Dresdner StreichTrio. Die Geburtsstunde dieses Ensembles schlug 1995, als sich drei junge Musiker zusammenschlossen, um sich neben ihrer Verpflichtung in Konzertmeisterpositionen an der Sächsischen Staatskapelle Dresden bzw. beim Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) in Leipzig auch der klassischen Kammermusik zu widmen.
Inspiriert durch entdeckenswerte Werke für Streichtrio von prominenten Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts wie Jean Françaix, Alfred Schnittke und Ernst von Dohnányi lautete die Herausforderung: Die im Schatten des Streichquartetts stehende Gattung der Kammermusik mit seinen Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken und auf den Konzertbühnen zu neuer Blüte zu verhelfen. Schon die ersten Konzerte bestätigten die drei sächsischen Musiker, indem die Presse ihr Spiel als „feine Kammermusik auf Fingerspitzen" lobte und attestierte, dass „sie sich als klangliche Dreieinigkeit par excellence entpuppten" und „man lebhaft an das legendäre Trio Italiano d`Archi erinnert wurde".
"Das 'ElbWinterMezzo' wird zu einem festen Bestandteil der Kulturlandschaft Sächsische Schweiz und wird die Attraktivität dieser Region steigern. Es soll zu einem Garanten für die weitere touritische Entwicklung in Bad Schandau und dem Elbsandsteingebirge werden", zeigt sich der Veranstalter Werner Kirschner sicher.
13. Dezember 2007, S. Trutschler
Pressekontakt:
Elbresidenz Bad Schandau
Viva Vital & Medical SPA
Tel: +49 (0) 35022 919-0
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