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Konzertreihe ElbWintermezzo stieß auf große Resonanz

 
Ein Jahr nach Eröffnung des Bad Schandauer Hotels Elbresidenz bot man auf Initiative von Geschäftsführer Werner Kirschner eine Konzertreihe an, die den originellen Titel ElbWintermezzo trug.

Eine Woche lang standen Konzerte auf dem Programm, deren Rang durchaus dem Niveau des Hauses entsprach. Nur die dichte Folge erwies sich als ungünstig. Zwar gab es teils guten Besuch, doch insgesamt blieben Wünsche offen. War das Kind in den Brunnen gefallen, noch ehe es Laufen gelernt hatte? Mutig trat man für Februar 2009 mit neuer Konzeption an. Die Konzerte verteilten sich auf den ganzen Monat, was am Niveau der Interpreten nichts geändert hat.

Schon der Beginn mit dem Ensemble von Weltruf "amarcord" war ein Paukenschlag. Die drei jungen Damen am Klavier ("Some Handsome Hands") ordneten ihren Beitrag in ein vom Hotel organisiertes Arrangement zum Valentinstag ein, was sich als ausgezeichnete Idee erwies. Darbietungen für Trompete und Klavier folgten, ehe es nun zum glänzenden Abschlusskonzert kam.

Mit der Cappella musica in der Besetzung Susanne Branny und Jörg Kettmann (V), Michael Schöne (V), Andreas Priebst (Vc) und Prof. Helmut Branny (Ltg. und Kb) stellte sich ein Streichquintett vor, dessen Ruf die Grenzen Dresdens weit überschritten hat. In ihren Interpretationen ist eine jede Stimme verfolgbar. Natürlich garantiert Mitgliedschaft zur Staatskapelle erstklassiges individuelles Format.

Immer wieder setzt in Erstaunen, in welch hohem Maße es gelingt, dies zu einer Ensembleleistung zu formen, in der jede Nuance "sitzt", Haupt- oder Nebenstimme. Absolute Einheitlichkeit in Tempomodifikationen haucht zusätzliches Leben ein. "Unterhaltungsmusik" war angesagt. Diese hatte zu Zeiten Mozarts anderes Gewicht. Die Darbietung des Divertimentos KV 136 und der Serenade "Eine kleine Nachtmusik" bewies es. Die feinsinnige Ausarbeitung der bekannten Stücke ließ sie völlig neu erstehen - großartig. Gleiches gilt für den bunten "Strauß der Sträuße" (Johann, Joseph und Eduard), ergänzt mit Joseph Lanner, deren Walzer und Polkas das Flair der Donau ans Elbufer wehte. Über Dvorák führte der Weg zu Leonard Bernstein - ein vom Dresdner Manfred Grafe blendend arrangiertes Medley aus "West Side Story", sowohl dem Stück als auch der Besetzung ideal gemäß. "I like to be in America" wurde erste Zugabe, bis das deutsche Volkslied "Der Mond ist aufgegangen" in seiner geschmackvollen Wiedergabe den anrührenden Schlusspunkt setzte.

Geschäftsführer Kirschner freut sich über die positive Entwicklung von 2008 bis 2009, ist aber noch nicht zufrieden. So soll die umfangreiche Werbung (nationale und internationale Reisemessen, jede Hotel-Buchungsbestätigung mit Werbematerial für die Konzertreihe, Vergünstigungen bei bestimmten Hotel-Arrangements) noch Erweiterung finden. Die Resonanz bei Interpreten und Hörern ist groß. "Der wachsende Erfolg macht uns Mut, auch 2010 eine Konzertreihe anzubieten", sagt Kirschner.

SZ Pirna, 02. März 2009, Hans Peter Altmann
 


Pressekontakt:


Elbresidenz Bad Schandau
Viva Vital & Medical SPA
Markt 1-11
01814 Bad Schandau

Tel: +49 (0) 35022 919-0


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